Minzen

Ob direkt am Küchenfenster oder auf Terrasse und Balkon: Mit Minzen lassen sich wunderbar duftende Ecken und Inseln schaffen.

Minzen gehören wie viele andere Gewürze und Heilkräuter zu den Lippenblütlern. Da sich Minzen sehr einfach kreuzen lassen ist inzwischen eine Vielzahl von unterschiedlichen Arten und Duftnoten entstanden.

 

Aroma:
Neben der klassischen Pfefferminze mit ihrem typischen Geschmack sind eine grosse Anzahl weiterer Arten wie beispielsweise Apfel-, Orangen-, Schoko-, Limonen- und Lavendelminze erhältlich.
Die Apfelminze duftet nach frischen Äpfeln, die Orangenminze verbreitet den Duft von Orangenblüten und die grün-weiss gezeichneten Blätter der Ananasminze sind etwas herb und ganz leicht bitter. Ein ganz spezielles Geschmackserlebnis bietet die Schokoladenminze. Die Blätter schmecken tatsächlich wie eine Mischung aus feinem Minze- und süssem Schokoladenaroma.

Standort:
Minzen gedeihen sehr gut in grossen oder kleinen Gefässen und sind bezüglich klimatischer Bedingungen wenig anspruchsvoll. Die duftenden Inhaltsstoffe der Minzen entfalten sich am besten an sonnigen und windstillen Plätzen. Die Südseite einer Hauswand ist besonders gut geeignet, weil die von der Sonne erwärmten Steine als Duftverstärker wirken.

Erntezeit:
Ab Juni bis zur Blüte ist Erntezeit. Je nach Bedarf lassen sich einzelne Blätter abzupfen oder als Ganzes ca. 10 Zentimeter über dem Boden abgeschnitten werden. Wenn die Pflanzen blühen nimmt der Gehalt an Ölen und anderen Inhaltsstoffen ab. Die Ernte sollte deshalb vor der Blütezeit erfolgen.

Wirkung:
Die Blätter der Minzen enthalten neben ätherischen Ölen und Menthol auch Gerb- und Bitterstoffe. Sie wirken desinfizierend, beruhigend, kühlend und krampflösend.

Die Pflanzteile finden frisch oder getrocknet, zum Würzen oder als Tee Verwendung.